Bier verschenken | brau-kunst.de | Das Bierabo

Krug-Bräu | Waischenfels-Breitenlesau

In schöner Landschaft gelegen, mit einem urigen Gasthaus und einem schönen Biergarten und nicht zuletzt einer hervorragenden Küche lockt der Brauerei-Gasthof Krug jedes Wochenende scharenweise Besucher nach Breitenlesau. Dass nicht nur die Aussicht auf ein schattiges Plätzchen und ein schönes Ambiente Gäste aus Nah und Fern anlockt versteht sich. Das Bier der 1834 gegründeten Familienbrauerei hat viele Freunde und an so manchen Sonntagen reicht dann auch der
große Biergarten nicht aus. Nicht selten können Gäste beobachtet werden, die mit einem süffigen dunklen Lagerbier in der Hand vor dem Gasthaus stehen und auf einen Sitzplatz warten. Der einstige Geheimtipp aus dem Herzen der Fränkischen Schweiz hat sich über die Jahre eine große
Fangemeinde aufgebaut. Die Biere der Familienbrauerei Krug werden mittlerweile auch weit über die Region hinaus vertrieben, sogar bis in die Toskana.

Brauerei Raab | Hofheim

Vorhang auf für die erste "Solarbrauerei" Unterfrankens: die Brauerei Raab. 80% der Energie der Brauerei wird aus regenerativen Energiequellen erzeugt und eine sechsstellige Summe ist für energiesparende Maßnahmen investiert worden. So kann sich die Brauerei in Hofheim nun
mit diesem besonderen Label schmücken.
Auf den Geschmack des Bieres hat dies allerdings keine Auswirkung. Das Bier vom Raab schmeckt auch heute noch genauso gut wie vor der energetischen Umstellung.
Inzwischen braut man hier Bier in der dritten Generation Bier. Der Gründer Michael Raab sen. verdingte sich als angestellter Brauer und Kommunbrauer, bevor er 1937 seine eigene Brauerei gründete. Das Familienunternehmen wuchs seit dem Einstieg der beiden Söhne beständig und
viel hat sich verändert, seit 1952 das erste Bier mit dem Fahrrad ausgeliefert wurde.
Bei aller Innovation darf erwartet werden, dass das Bier aus Hofheim auch in Zukunft so gut schmeckt wie eh und je.

Schwanenbräu | Burgebrach

Bis ins Jahr 1394 kann die Brauerei Schwan in Burgebrach im Steigerwald zurückdatiert werden.In der langen und wechselvollen Geschichte der Brauerei gab es viele Höhen und Tiefen, aber zum Glück hat der Schwan die Zeiten überdauert und erfreut heute mit Gastfreundlichkeit und gutem Bier.
Wer die Brauerei Burgebrach im Winter besucht, hat das Glück, das leckere Bockbier der Brauerei probieren zu können. Das sogenannte Hubertus wird ab Mitte Oktober ausgeschenkt, Weihnachtsbock dem Namen entsprechend im Dezember und ab Januar gibt es Doppelbock.
Im Sommer kommt bei schönem Wetter der Betrieb in der gemütlichen Gaststube der Brauerei Schwan im Herzen Burgebrachs vollständig zum Erliegen und der Kellerberg erwacht zum Leben. Der Schwanenkeller ist mit seiner oft ausgelassenen Stimmung ein echter Tipp für Besucher.
Für das leibliche Wohl ist hier mit warmen und kalten Speisen bestens gesorgt und sonntags wird hier Braten in bewährter fränkischer Tradition serviert.

Klosterbräu | Bamberg

Die wohl älteste Brauerei Bambergs wurde erstmals 1333 urkundlich erwähnt und zwischen 1533 und 1790 als "Fürstbischöfliches Braunes Bierhaus" vom jeweiligen Fürstbischof geführt. Danach
ging die Brauerei in Privatbesitz über und nach wechselnden Besitzern in der Folge übernahm 1851 Peter Braun aus Kitzingen die Brauerei, die sich auch heute noch, in mittlerweile fünfter Generation, im Besitz der Familie befindet.
Die Brauerei befindet sich in schönster Lage direkt am Fluss im Herzen der berühmten Bamberger Altstadt. In der urigen Gaststube der Brauerei-Gaststätte kann man ausgezeichnetes Essen, leckere Biere und sogar einem eigenen Bierschnaps genießen.
Die Klosterbräu erfreut sich größter Beliebtheit bei Einheimischen und Touristen und sollte bei keinem Bamberg Besuch fehlen.

Privatbrauerei Vasold und Schmitt | Neunkirchen a. Br.

Im tiefen Süden Oberfrankens, bereits kurz vor der Grenze zu Mittelfranken, findet sich in der Marktgemeinde Neunkirchen am Brand die Privatbrauerei Vasold und Schmitt. Seit 1888 ist die Brauerei im Geschäft und das allermeiste Bier wird direkt in der Region unters Bier liebende Volk gebracht. Durch die Nähe zu den Städten Nürnberg, Fürth und Erlangen kommt insbesondere dieser Teil Mittelfrankens in den Genuss der erstklassigen Biere. Bei der Brauerei beschränkt man sich auf das was man am besten kann, das Bierbrauen. Es gibt keine Brauereigaststätte direkt angeschlossen und so kann man die Biere bei der Brauerei nur montags bis freitags kaufen, jeweils bis 16 Uhr (freitags nur bis 11.30h!). Es werden drei ganzjährige Biersorten angeboten: Pilsener, helles Lager und "Benedikt Dunkel". Alle drei Biere sind sehr bekömmlich und erfreuen sich größter Beliebtheit. Auch ein Festbier ist im Programm und dieses probiert man am besten in Neunkirchen direkt, zum Beispiel zur Kirchweih, jeweils am ersten Sonntag im Oktober.

Brauerei Schinner | Bayreuth

Die Brauerei im Herzen Bayreuths wurde 1860 als Kommunbrauerei gegründet. Die Gründer waren zehn sogenannte "Beckenbrauer", d.h. Schankwirte, die auch eine Bäckerei betrieben. Als sich die Genossenschaft 1920 auflöste, übernahm Johann Weigand, ein Vorfahr des jetzigen Eigentümers, die Brauerei und seit 1951 führt die Familie Schinner die Geschicke der Brauerei. Gemäß der Firmenphilosophie "Bier braucht eine Heimat" werden alle Zutaten direkt aus der Region Oberfranken bezogen.
Pils, Braunbier, Kellerbier und Weißbier finden sich im Sortiment der Brauerei und werden mittlerweile in einem Neubau vor den Toren der Stadt gebraut. Der exzellente Geschmack und die Qualität der Biere konnten auch nach dem Umzug erhalten werden.
Die Gaststätte befindet sich noch heute zentral gelegen in Bayreuth, in direkter Nachbarschaft der "Villa Wahnfried", des Wohnhauses Richard Wagners. Auch bei der Auswahl der Speisen wird viel Wert gelegt auf Regionalität und Qualität und sie unterliegt daher dem saisonalen Wandel. Bei einem Besuch Bayreuths sollte man auf jeden Fall eine Einkehr bei Schinner mit ins Programm nehmen.

Löwenbräu | Buttenheim

Buttenheim ist Kennern nicht nur als Geburtsstadt von Levy Strauss ein Begriff, sondern auch die Heimat einiger sehr guter Brauereien. Die in der Ortsmitte gelegene Buttenheimer Löwenbräu ist eine davon.
Das Familienunternehmen, das bereits in vierter Generation betrieben wird, wurde 1880 gegründet und die Rezepte und Ansprüche an Bier und Service wurden immer an die nachfolgende Generation weitergegeben. Das beliebteste Bier der Brauerei ist das ungespundete Lagerbier, darüber hinaus werden noch Helles, Pils, Keller leicht und das Bartholomäus Fest-Märzen gebraut.
Bestes Lagerbier und hervorragende fränkische Küche gehen im Brauereigasthof Hand in Hand und die urige Gaststube tut ihr übriges, damit der Gast sich rundum wohlfühlt. Zu belebten Zeiten, insbesondere Sonn- und Feiertagen, sollte man allerdings einen Tisch vorab reservieren, da dann die gute Stube oft sehr voll wird.

Gambertbräu | Weißenbrunn

Mit dem offiziellen Gründungsjahr 1514 ist die Brauerei aus Weißenburg bei Kronach eine der ältesten und renommiertesten Brauereien im gesamten Freistaat Bayern. Im Jahr 1619 übernahm mit Heintz Gambert der erste der Familie die Brauerei, welche sich seitdem ununterbrochen im Familienbesitz befindet.
Die Brauerei wurde 2010 mit dem "Preis der Besten" in Gold von der DLG prämiert für langjährige hervorragende Leistungen. Diesem hohem Anspruch wird man bei Gambert fortwährend gerecht und die Biere der Brauerei sind auch überregional sehr beliebt. Die Brauerei gehört mit einem Ausstoß von 80000hL zu einer der größten der Region, was sich aber bei der Qualität nicht negativ auswirkt.
Bei Gambert werden eine Vielzahl verschiedener Biere gebraut, so dass für jeden Bierfreund etwas im Sortiment ist. Die beliebteste Sorte ist aber das "Förster-Pils". Zu Ostern, zum Schützenfest und zu Weihnachten wird darüber hinaus noch ein extra Bier gebraut. Der Bierkalender ist also gut gefüllt und man muss sich zu keiner Zeit sorgen, dass man des guten Gambertbräu überdrüssig wird.

Brauerei Kaiserhof | Kronach

Am Fuße der Festung Rosenberg im schönen Städtchen Kronach liegt die Brauerei Kaiserhof. Mittlerweile in der vierten Generation wird hier Bier in großer Vielfalt gebraut. Mit einem
Ausstoß von ca. 12000 hL Bier pro Jahr gehört die Brauerei zu den größeren Familienbetrieben in Oberfranken. Tradition wird hier genauso gepflegt wie Regionalität. Die Namensgebung
einiger Biere der Brauerei verweisen ganz offensichtlich auf die Geschichte der Stadt und seinen bekanntesten Sohn, z.B. der "Kaiserhöfer Schwedentrunk" und das "Lucas-Cranach Lagerbier".
Die Herkunft des "Kaiserhöfer Schmäußbräu" ist wohl jedoch nur Kronachern ein Begriff.
So ist das "Schmäußbräuen" seit dem Dreißigjährigen Krieg ein Privileg, dass ausschließlich Kronacher Bürgern zu festlichen Anlässen zusteht und noch heute von der Brauerei betrieben wird.
Zur Brauerei gehört auch ein Gasthof mit einem kleinen, schattigen Biergarten im Innenhof der dazu einlädt, bei einem guten Kaiserhöfer Bier dem Treiben in der Brauerei ein wenig zuzuschauen.

Brauerei Göller | Zeil am Main

Bereits im Jahr 1514 wurde der "Alten Freyung" vom Bistum Bamberg das Brau- und Schankrecht verliehen, ehe der Betrieb dann im Jahr 1908 von Joseph Göller übernommen wurde. Die Brauerei wurde in den vergangen Jahrzehnten vielfach mit Preisen für ihre hervorragenden Biere ausgezeichnet und so musste in der Folge die Brauerei 1995 aus dem malerischen Gebäude in der Altstadt von Zeil am Main in ein neues, größeres Quartier umziehen. Auch heute noch hangelt sich die Brauerei von Auszeichnung zu Auszeichnung und die Söhne der Familie stehen bereits als Nachfolger in den Startlöchern um die erfolgreiche Arbeit fortzuführen.
Der Brauereigasthof Göller "Zur Alten Freyung" ist nach wie vor im alten Fachwerkbau in der Altstadt beheimatet und ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Region. Ein großer, schattiger Biergarten, eine familienfreundliche Atmosphäre und erstklassiges, gutbürgerliches Essen erwarten hier den Besucher wie seit jeher.

Brauerei Günther | Burgkunstadt

Die Anfänge der Brauerei Günther gehen auf das Jahr 1840 zurück, als Johann und Georg Günther im örtlichen Kommunbrauhaus anfingen ihr erstes Bier zu brauen. Da man im selben Jahr auch das Schankrecht erworben hatte, wurde das Bier dann in der eigenen Gaststätte ausgeschenkt. Als dann 1952 Baptist Günther im ehemaligen Eiskeller ein Sudhaus baute war dann der Grundstein gelegt für die eigentliche Brauerei, braute man doch bis dahin als Genossenschaftsbrauer.
Den Wegfall der Zonengrenze nach 1989 begriff man das bei Günther-Bräu schnell als Chance. Heute zählt der südthüringer Raum als wichtiges Absatzgebiet der Brauerei und die Expansion erforderte mehr Kapazität. Seit 2005 wird nun in der neu gebauten Brauerei gebraut aber das Bier ist nach wie vor eines der besten der Gegend und ein ausgezeichneter Botschafter für fränkisches Bier auch über die Grenzen Frankens hinaus.

Ebensfelder Brauhaus | Ebensfeld

Die älteste Brauerei im Staffelsteiner Land kann auf eine über 250-jährige Geschichte zurückblicken. Vorfahren der heutigen Brauerfamilie Engelhardt erwarben die Brauerei im Jahre 1864. Im Laufe der Zeit wurde die Brauerei dann um große Gewölbekeller, ein Kühlhaus und sogar eine eigene Mälzerei erweitert. Die Automatisierung der Anlage und ständige Erweiterungen erforderten dann in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts einen kompletten Umzug der Brauerei in einen neu errichteten Brauereikomplex, der auch heute noch der Firmensitz des Ebensfelder Brauhauses ist.
Die Biersorten, die in Ebensfeld gebraut werden, umfassen Pilsener, Landbier, Weißbier, das eher hopfige "Bobbie" und den dunklen Adam-Riese Urtrunk.
Es gibt also genügend Gründe, die hauseigene Brauereigaststätte aufzusuchen und die süffigen Produkte vor Ort zu testen.
Der schattige Biergarten auf dem alten Engelhardtskeller lädt Besucher im Sommer zum Verweilen ein und ist insbesondere Radwanderern auf dem Main-Radweg als Platz zur Einkehr und Erholung ans Herz gelegt.

Hausbräu | Stegaurach

Direkt vor den Toren der Bierstadt Bamberg, in Stegaurach im beschaulichen Aurachtal, gibt es seit nunmehr einem guten Jahrzehnt (seit 2001) eine neue Brauerei: die Hausbräu Stegaurach.
Der Namen der Brauerei ist Programm, befinden sich doch deren Räumlichkeiten mitten im Wohngebiet.
Zunächst wurde in einem kleinen Braukessel gebraut und nur lokal vertrieben. Mittlerweile hat sich die Brauerei mit seinen hervorragenden Produkten in der Bierregion Bamberg einen Namen gemacht. Der alte Braukessel musste daher relativ schnell einem größeren weichen und mit neu errichtetem Sud- und Kühlhaus waren die Weichen für Größeres gestellt.
Trotz des stetig steigenden Ausstoßes konnte die Qualität der Biere gehalten werden und findet immer mehr Freunde in der Umgebung.
Lagerbier, Schwarzbier, Pils und Weizen werden vom Braumeister Jürgen Winkler gebraut und sogar ein eigenes Rauchbier in bester Bamberger Tradition ist im Programm.

Brauerei Kraus | Hirschaid

Es waren wirtschaftlich schwierige Zeiten, als im Jahre 1845 der Müllersohn Johann Kraus die Gastwirtschaft mit Brauerei "Kramer´sche Wirtschaftsguth" in Hirschaid übernahm. Hirschaid hatte zu jener Zeit zwar nur ca. 700 Einwohner, war aber mit 8 Wirtschaften die Landgemeinde mit der
höchsten Gasthausdichte des Bamberger Umlandes.
Die Familie Kraus, in deren Hand sich die Brauerei seit jener Zeit ohne Unterbrechung befindet, schaffte es über die folgenden Generationen den kleinen Betrieb erfolgreich zu erhalten und auszubauen.
Die gängigen Biersorten beim Kraus sind der Hirschentrunk, das Lagerbier und das Festbier.
Zum Erfolg und guten Ruf der Brauerei tragen jedoch auch maßgeblich das seit 1950 gebraute
Pilsener und das dunkle "Lapland Saunabier" bei.
Der Braugasthof punktet heutzutage nicht nur
mit hervorragendem Bier, sondern auch mit Fleisch und Wurst aus eigener Schlachtung,
einer eigenen Fischzucht und sogar mit Wildbret aus eigener Jagd!

Mahr's Bräu | Bamberg

Erstmals wurde die Brauerei im Jahr 1602 urkundlich erwähnt und wurde 1895 von Johann Michel übernommen. Seither befindet sie sich in Familienbesitz. Obwohl die Brauerei im Laufe der Zeit zu einer der größten und beliebtesten in Bamberg und Umgebung aufgestiegen ist, wird Tradition auch heute noch großgeschrieben. Bei der Mahr's Bräu werden ausschließlich Zutaten aus kontrolliertem Anbau verwendet, nach dem Reinheitsgebot von 1516 gebraut und die handwerkliche Braukunst wird seit 1670 gepflegt.
Auch die ursprüngliche Brauereiwirtschaft im Herzen des Bamberger Bezirks Wunderburg zeugt von diesem Traditionsbewusstsein. Hier bekommt man das Bier noch aus Eichenfässern gezapft. Die Einrichtung und Ausstattung der Stube wurden in den vergangenen 100 Jahren nur unwesentlich verändert und strahlen mit der niedrigen Holzdecke, den schmalen Holztischen und dem Kachelofen eine ursprüngliche Gemütlichkeit aus.
Das in Bamberg nur als „U“ bekannte ungespundete Kellerbier ist das beliebteste Produkt der Brauerei und wird nicht nur zur Sommersaison genossen. Ansonsten wird bei der Mahr's Bräu das übliche Sortiment von Weizen, Pils, Helles und Radler sowie ein E.T.A. Hoffmann Bier angeboten, Bockbier im Frühjahr (ab Aschermittwoch) und ab Mitte Oktober.

Brauerei-Gasthof Zur Sonne | Bischberg

Die Gründung der Brauerei in Bischberg geht auf das Jahr 1587 zurück. Seit 1856 ist die Brauerei im Besitz der Familie Schuhmann und so überraschte es nicht, als die beiden Brüder Christian und
Peter Schuhmann in die Fußstapfen des Vaters traten und die Leitung des Brauerei-Gasthofes übernahmen. Ersterer ist für das Bierbrauen zuständig, während Peter in der Küche des Gasthofes das Zepter schwingt. Diese Arbeitsteilung erweist sich als großer Glücksfall für den Betrieb, gelten doch sowohl das hausgebraute Bier als auch das fränkische Essen als hervorragend.
Die Bierauswahl reichlich zu nennen, ist wohl keine Übertreibung, angeboten werden Sonnenpils,
Helles Lagerbier, Dunkles, Zwickel, unfiltriertes Weizen und saisonal Bockbier. Brauereiführungen sind nach Absprache möglich.Wenn man nach dem Besuch des Gasthofs dann nicht mehr heim kann oder will, kann man sich auch in einem der 18 Gästezimmer einmieten.

Gick-Bräu | Burgkunstadt

Einst war Burgkunstadt, die Heimat der Gick-Bräu, gesegnet mit einer überdurchschnittlich großen Anzahl an Brauern. Die meisten von ihnen brauten ihr Bier im kommunalen Brauhaus und in kleinen Mengen. Als 1967 jedoch das örtliche Kommunbrauhaus geschlossen wurde, begann das große Brauereiensterben in der Stadt und die Gick-Bräu ist eines der letzten Überbleibsel.
Die 1814 gegründete Familienbrauerei begann als Wirtshaus mit Braurecht, wird aber seit 1992 von der Gaststätte getrennt betrieben. Die Brauerei ist unter anderem bekannt für ihr Pils, Weizen, ihren
"Ritter-Kuno Trunk" und ein saisonales Bockbier. "Schusteröl" ist das Landbier der Brauerei. Der Namen ist dem Umstand geschuldet, dass Burgkunstadt eine alte Schusterstadt ist und der beste Beweis dafür, dass man in Burgkunstadt darüber hinaus auch etwas vom Bierbrauen versteht.

Brauerei Roppelt | Trossenfurt

In idyllischer Lage am nördlichen Rand des Naturparks Steigerwald liegt das Örtchen Trossenfurt, Sitz der Privatbrauerei Roppelt. Seit 1889 wird hier nach eigenem, bewährtem Rezept Bier gebraut.
Lagerbier, das „Steigerwald Gold-Pils“ und ein kräftiges Dunkel wird hier hergestellt und flaschenweise ab Brauerei verkauft.
Das eigene Gasthaus lädt zu jeder Jahreszeit zur Einkehr ein, zumal Trossenfurt am „Main-Donau Fernwanderweg“ sowie in der Nähe der „Steigerwald-Höhenstraße“ liegt.
Ein besonderes Highlight in diesem Zusammenhang stellt der gemütlicherBierkeller (die urfränkische Form des Biergartens) dar. Auf mehrere Terrassen verteilt und mit Spielgelegenheiten für Kinder, bietet dieser bei schönem Wetter die Möglichkeit einer beschaulichen Rast, um bei einer Hausmacherbrotzeit oder einem warmen Essen und dem leckeren, selbstgebrautem Bier wieder
zu Kräften zu kommen.
Der Biergarten ist ab Mai jeweils ab 16.00h geöffnet. Dienstag ist Ruhetag.

Adler-Bräu | Stettfeld

Adler-Bräu in Stettfeld ist ein Name der oft fällt wenn sich Bierkenner über gutes Bier austauschen. Die Familie Merklein betreibt die Brauerei nun seit mehr als 30 Jahren. In dieser Zeit wurde die Brauerei ausgebaut und der Braubetrieb, der sich bereits seit 1730 im Ortskern von Stettfeld befand, wurde im Zuge dieser Veränderungen an den Ortsrand verlegt. Diese Maßnahme schuf mehr Platz in der alten Brauerei für die hervorragende Bewirtung mit Essen aus eigener Schlachtung. Insbesondere im Brauereihof lässt es sich im Sommer bei braufrischem Bier und gutem Essen aushalten und die Brauerei ist nicht zuletzt deswegen ein beliebter Stopp für Radwanderer, die auf dem nahen Mainradweg unterwegs sind und eine schöne Einkehr zu schätzen wissen.
Ein wichtiger Termin für alle Stettfelder und Freunde der Adler-Bräu ist vor allem die Kirchweih am ersten Wochenende im November, wenn man das saisonale Bockbier auftischt und die Küche Gans, Ente und weiteren Leckereien auftischt.

Brauerei Hetzel | Frauendorf

Unweit des Staffelberges eingebettet ins malerische Lautertal findet sich das kleine Örtchen Frauendorf. Der nach einem ehemaligem Frauenkloster benannte Ortsteil von Bad Staffelstein ist die Heimat der Brauerei Hetzel. An das Kloster erinnert heute, abgesehen vom Namen, nur noch
die schöne St. Ägidius-Kirche vis-a-vis der kleinen Brauerei. Seit 1867 braut die Familie Kunzelmann hier das bekömmliche "Frauendorfer Bier". Das Angebot umfasst Vollbier, Landbier
und Pils.
Die Brauerei beschränkt sich auf das, wovon man hier unzweifelhaft etwas
versteht: das Bierbrauen.Die Gastwirtschaft ist lediglich sonntags geöffnet und Essen wird nicht angeboten, aber man darf sich seine eigene Brotzeit selber mitbringen und kann dann so gestärkt
das gute Bier direkt vor Ort genießen.

Brauerei Grosch | Rödental

Der Brauerei-Gasthof Grosch kann sich mit einer langen Tradition rühmen: Seit 1492 wird beim Grosch in Rödental Bier gebraut und ausgeschenkt. In seiner langen Geschichte haben sich auch einige bekannte Zeitgenossen hier eingefunden, um bei einem guten Essen das hier gebraute Bier zu genießen. So ist zum Beispiel der unfiltrierte "Luthertrunk" der Brauerei eben jenem Martin Luther gewidmet, welcher hier vor knapp 5 Jahrhunderten einkehrte.
Die reichliche Bierauswahl der Brauerei deckt von klassischem Pils ("Prinz-Albert Pils") bis hin zu Weizen- und Bockbier alle gängigen fränkischen Biersorten ab und kann durch die Bank empfohlen werden.
Die Geschichte des Gasthofes reicht sogar bis ins Jahr 1425 zurück und ein Blick auf die Speisekarte offenbart jedem Gast, dass man hier gerne verweilt. Die umfangreiche Karte bietet alles von Brotzeiten über Fisch bis hin zu typisch fränkischen Braten mit hausgemachten Klößen.

Brauerei Schroll | Reckendorf

Reckendorf im beschaulichen Baunachtal gelegen ist Standort der Brauerei Schroll.
Ein genaues Gründungsjahr der Brauerei ist nicht überliefert, jedoch ist bekannt, dass die Brauerei bis 1965 noch den Namen Brauerei Schmitt trug. Mit der Übergabe des Betriebs an den Schwiegersohn wurde dann die Brauerei umbenannt.
Mit neuem Namen ausgestattet braute man jedoch auch in der Folge den süffigen, dunklen „Urtrunk“ nach alter Tradition. Der „Urtrunk“, ausgestattet mit einer deutlichen Malznote, wird zu Weihnachten und während der Fastenzeit auch als Bockbier angeboten, wie es in den meisten fränkischen Brauereien Brauch ist.
Das gute Schroll Bier gibt es ausschließlich vor Ort und kann auch im eigenen Gasthof genossen werden. Der Gasthof ist leicht zu finden, da er sich in einem sehr schön erhaltenen Fachwerkbau an der Hauptstraße Reckendorfs befindet. Er ist täglich außer donnerstags ab 9 Uhr geöffnet.

Privatbrauerei Reh | Litzendorf-Lohndorf

Im Jahr 1901 legte die Familie Reh den Grundstein zum ersten Brauhaus in Lohndorf im Ellertal. Betrieb man bis zu diesem Zeitpunkt lediglich einen Flaschenbierhandel, so wurde nun eigenes Bier gebraut. Die Brautradition wird seit diesem Zeitpunkt in mittlerweile vierter Generation fortgeführt. In ihrer mehr als hundertjährigen Geschichte hat sich die Brauerei aus bescheidenen Anfängen zu einer mittelständischen Brauerei mit einem Ausstoß von ca. 15000hL entwickelt. Das Bier wurde ursprünglich in einem Felsenkeller am Waldrand gelagert, was jedoch schon bald auf Grund des großen Erfolgs nicht mehr möglich war. Das Brauwasser für das exzellente Rehbier stammt von jeher aus eigener Quelle und hat die Entwicklung über die Generationen hinweg überdauert.
Das „Reh Pils“ ist das beliebteste Bier der Brauerei, darüber hinaus werden eine helles und dunkles Landbier angeboten, das Zwick'l Bier und die Ellertaler Weisse. Den süffigen „Reh-Bock“ gibt es immer zur Bockbierzeiten. Er wird im Winter als dunkler Bock gebraut und im Frühling als heller, schmeckt aber garantiert immer. Brauereiführungen sind nach Absprache an Wochenenden möglich. Ansonsten ist die Lohndorfer Kirchweih, jeweils am zweiten Wochenende im August, eine vorzügliche Gelegenheit, Rehbier
in all seinen Facetten auszuprobieren.

Meisterbräu | Pretzfeld-Unterzaunsbach

In der südlichen Fränkischen Schweiz, unweit von Ebermannstadt, findet sich das kleine Örtchen Pretzfeld. Bereits seit 1865 wird hier, genauer gesagt im Ortsteil Unterzaunsbach, bei der Brauerei
Meister ein bekömmliches Bier gebraut. Das eher dunkle Vollbier ist die einzige Sorte, die der Braumeister Georg Meister braut, allerdings ist dieses so bekömmlich, dass jeder Bierliebhaber dieses Bier zu schätzen wissen wird. Zusätzlich zur Brauerei findet man auf dem Gelände noch den zugehörigen Gasthof. Hier werden täglich, außer dienstags, warme und kalte Speisen serviert.
Hervorzuheben sei bei dieser Gelegenheit die frische Forelle, die aus der Trubach, dem kleinen Flüsschen gleich hinter der Brauerei stammt. Insbesondere an Sonntagen ist im Gasthof Hochbetrieb, wenn Gäste aus der weiteren Umgebung kommen, um das günstige Essen und das leckere Bier zu genießen.

Brauerei Drei Kronen | Scheßlitz

Ausgezeichnetes Bier gibt es in Franken zuhauf. Ein Bier der Brauerei Drei Kronen in Scheßlitz wurde sogar bereits wirklich ausgezeichnet und zwar bereits mehrfach mit dem European Beerstar: der Weizenbock des Jahres 2008. Nun will man sich bei Drei Kronen nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen und braut unverdrossen hervorragendes Bier, Jahr für Jahr, und das bereits in der sechsten Generation. Seit 1749 wird hier in Scheßlitz Bier gebraut und seit jeher vertraut man dabei in erster Linie auf regionale Rohstoffe. Das „Schääzer Kronabier“, das Lagerbier der Brauerei, ist das beliebteste unter den Bieren, welche das ganze Jahr über gebraut werden. Daneben gibt es noch Premium, Dunkles und Weißbier. Zu besonderen Zeiten und Anlässen gibt es auch diverse Bock- und Festbiere und besondere Anlässe lassen sich zum Glück immer finden.

Brauerei Hönig | Tiefenellern

Die Brauerei Hönig mit dem angeschlossenen „Gasthof zur Post“ hat Geschichten der besonderen Art aufzuweisen. Zum Einen war hier bis 1911 eine Übernachtungsstation für die Bamberger Postkutscher, zum Anderen war der Tiefenellerner Berg in den 1960er Jahren bekannter Austragungsort für Motorsportrennen. Beides ist mittlerweile Geschichte aber eines ist seit 1748, dem Jahr als die Familie Hönig die Brauerei übernahm, unverändert: das hervorragende Hönig Bier. Pils, Lager, Posthörnla (Rauchbier) und Weizen sind im Angebot. Zu Weihnachten werden noch zusätzlich ein Festbier und ein heller Bock ausgeschenkt. Bockbieranstich ist grundsätzlich am letzten Freitag im Oktober.
Abgesehen von der Gaststube lädt auch ein Biergarten für 300 Gäste mit braufrischem Bier vom Fass und Hausmacherbrotzeit ein. Zusätzlich gibt es an Sonn- und Feiertagen auch warme Küche in der Gastwirtschaft.

Brauerei Fässla | Bamberg

Im Fässla ist eigentlich immer etwas los und das bereits seit 1649. Für die einen ist es ein beliebter Stopp auf ein oder zwei Halbe, aus denen wegen des süffigen Biers manchmal auch mehr werden. Andere schätzen die Brauereistube wegen ihres guten Essens. Schäuferla mit Kloß und Bamberger Wirsing sowie die Fässla Hausplatte sind Spezialitäten des Hauses, aber man findet natürlich auch die üblichen fränkischen Brotzeiten in sehr guter Qualität. Wem die üppige Essensauswahl nicht ausreicht, der kann im regensicheren Biergarten auch sein eigenes Essen mitbringen.
Die hauseigenen Biersorten umfassen Lager, Gold-Pils (beides vom Fass), Weizla hell, Weizla dunkel und das berühmte Zwergla. Übrigens ist der hier gebraute Bambergator mit 8,5% Alkohol Bambergs stärkstes Bier!
Im Fässla gönnt man sich keinen Ruhetag, sodass das Gasthaus immer eine sichere Anlaufstelle in Bambergs Innenstadt für gutes Essen und Trinken ist.

Brauerei Keesmann | Bamberg

Im Bamberger Stadtteil Wunderburg, gegenüber der Kirche Maria Hilf, findet sich eine der beliebtesten Brauereien Bambergs: die Brauerei Keesmann. Seit 1867 befindet sich die Brauerei im Besitz der Familie Keesmann und ist heute aus Bambergs Bier- und Brauereiszene nicht wegzudenken.

Relativ untypisch für eine fränkische Brauerei hat sich hier das recht herbe „Herren Pils“ als beliebtestes Bier etabliert. Das Bier wird von Bambergern auch gerne als "Muttermilch" bezeichnet, was den Stellenwert des Bieres in der Stadt wohl treffend beschreibt.

Besondere Höhepunkte im Keesmann-Kalender sind die Wunderburger Kirchweih, immer in der dritten Juliwoche, und der Bockbieranstich Mitte Oktober, der für alle Bamberger und zugereiste Bierfreunde ein "Muss" ist. Aber auch sonst lohnt sich ein Abstecher zur Brauerei, so verfügt sie doch über einen sehr schönen Biergarten im Brauhof, Führungen sind auf Anfrage möglich.

Hübner Bräu | Stadelhofen-Steinfeld

Im Herzen der Fränkischen Schweiz, nur einen Steinwurf entfernt von der Quelle der Wiesent, befindet sich seit 1720 die Brauerei Hübner. Das Hübner Vollbier wird nach einem seit Generationen weitergegeben Rezept gebraut, so hat sich der ursprüngliche Charakter des Bieres nicht verändert.
Die urige Brauereigaststätte und der schöne Biergarten laden den Besucher zum Verweilen ein. Für Kinder sind Spielmöglichkeiten vorhanden, während sich die Eltern entspannt unter Schatten spendenden Bäumen zurücklehnen können.
Abgesehen vom guten Bier bietet Hübner auch Schnaps aus eigener Herstellung an.
Die Essenskarte bietet täglich eine ordentliche Auswahl an warmen und kalten Speisen, sodass für das leibliche Wohl hier bestens gesorgt ist. Donnerstags ist der Gasthof jedoch geschlossen, dann gönnt man sich in Steinfeld einen Ruhetag.

Brauerei Eller | Birkach am Forst

Etwa eine Stunde wandert man von Kloster Banz nach Birkach am Forst, im südlichen Landkreis Coburg. Hier findet sich seit vier Generationen, oder genauer gesagt seit 1822, die Familienbrauerei Eller. Abgesehen von Würsten und Schinken aus eigener Hausschlachtung kann der Braugasthof mit drei echten Klassikern aufwarten: dem Eller Landpils, Vollbier und dem hervoragenden "Eller Rotes".
Die Biere erhalten durch die lange Lagerung eine besonders intensive Geschmacksnote. Kenner schwören auf das Eller Bier und nehmen hierfür auch gerne längere Wege auf sich, da das Bier in der Regel nur ab Brauerei verfügbar ist.
Mit dem Auto ist der Braugasthof leicht zu erreichen, doppelt gut schmecken die kulinarischen Köstlichkeiten aber natürlich, wenn man sich diese mit einer Wanderung nach Birkach verdient.

Schmitt Bräu | Scheßlitz

Bereits seit 1847 braut die Familie Schmitt in Scheßlitz im Schatten der Giechburg ihr bekömmliches Bier. In der Anfangszeit der Brauerei wurde im 19. Jahrhundert das große Brauereigelände noch hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt. Doch im Laufe der Zeit wandelte sich der kleine Betrieb mit angeschlossenem Ausschank in eine moderne Brauerei.
Das bekömmliche Schmittbräu Bier erfreut sich größter Beliebtheit bei Jung und Alt, ebenso wie die anschließende Brauereigaststätte. Diese empfängt den hungrigen Reisenden mit Spezialitäten wie Pfefferhaxen, den hausgemachten Bratwürsten, Sauerbraten und den typisch fränkischen Brotzeiten.
Das Sortiment an Biersorten umfasst das beliebte Schmittbräu Edel-Pils, das Hausbrauerart Bier sowie Jura Hell. Zu Bockbierzeiten bietet die Brauerei darüber hinaus einen Hellen Bock und einen Doppelbock an.
Die Gaststätte ist Montag bis Freitag ab 16.00h geöffnet, sonntags nur zum Frühschoppen bis ca. 12.30h. Samstag ist Ruhetag.

Brauerei Hartmann | Würgau

Bereits seit 1550 wird in Würgau Bier hergestellt, was diese Brauerei zu einer der ältesten in ganz Bayern macht.

Das Würgauer Bier wird mit eigenem Quellwasser hergestellt. Der Hartmann Felsentrunk kann, wie auch das saisonal gebraute Felsenkeller, mit einer Besonderheit aufwarten. Diese Biere werden mit Whiskymalz hergestellt, was ihnen einen außergewöhnlichen Geschmack verleiht.

Das Felsenkeller wird ab Mai gebraut, helles und dunkles Bockbier im Frühjahr und Winter und zu Weihnachten gibt es ein eigenes Festbier.

Die Brauereigaststätte ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Kletterer gleichermaßen. Mit seiner hervorragenden fränkischen Küche, dem freundlichen Service und dem schönen Ambiente drinnen und im Biergarten hat sich der Gasthof in Würgau einen Ruf bis weit über die Region hinaus gemacht.

Brauerei Haberstumpf | Trebgast

Kulmbach gilt gemeinhin als die heimliche Hauptstadt des Bieres. In der Stadt selber sind leider so gut wie keine Kleinbrauereien erhalten. Allerdings finden sich im Umland noch ein paar bemerkenswerte Vertreter dieser Art. Die Brauerei Haberstumpf in Trebgast ist eine davon.
Mit Wasser aus dem eigenen Brunnen und viel Sachverstand werden die leicht gehopften Biere gebraut. Im Jahre 1531 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung der Brauerei im "Landbuch der Herrschaft Plassenburg". Die Brauerei hat ihren Charakter als Kleinbrauerei erhalten und die leckeren Biere zeugen bis heute davon, dass hier nichts industriell gefertigt wird.
Im gemütlichen Bräustadl der Brauerei finden regelmäßig Veranstaltungen, z.B. Lesungen und kleine Konzerte, statt und ein Besuch lohnt sich insbesondere für das süffige Zwick'l Bier. Aufgrund seiner Spritzigkeit, ähnlich dem Federweißen, eignet sich das Zwick'l nicht für eine Flaschenabfüllung und kann daher nicht außerhalb verkauft werden. Wer also dieses hervorragende Getränk probieren möchte, kommt um einen Besuch beim Haberstumpf in Trebgast nicht umhin.

Brauerei-Gasthof Schroll "Zum weißen Lamm" | Nankendorf

In Nankendorf im Herzen der fränkischen Schweiz geht man seit dem Jahr 1848 bei der Brauerei-Gaststätte "Schroll Zum weißen Lamm" erfolgreich der Tradition des Bierbrauens nach. Der Braumeister Georg Schroll beschränkt sich hierbei auf drei Sorten, Bockbier (November bis Ostern), Helles und Landbier, dies aber umso überzeugender. Die hervorragenden Biere und die guten fränkischen Brotzeiten haben schon manchen Wanderer zu einer längeren Pause genötigt als ursprünglich geplant. Der Brauerei-Gasthof liegt auf der Route der Bierwanderung Waischenfeld und sollte unbedingt als Stopp eingeplant werden.

Brauerei Grasser | Huppendorf

Ursprünglich ging man davon aus, dass die Huppendorfer Brauerei seit 1750 besteht, dem Jahr als die Familie Grasser die Gastschänke übernahm. Doch nach eingängiger Prüfung stellte sich heraus, dass die Geschichte dieser Brauerei zurück reicht bis ins Jahr 1503!

1965 wurde das neue Brauhaus nach dem damals neuesten Stand der Technik errichtet und bis heute ständig modernisiert. Dank dieser ständigen Entwicklung beträgt der Bierausstoß der Brauerei derzeit etwa 7500hL Bier pro Jahr und findet auch begeisterte Abnehmer. Die Brauerei verdankt ihren guten Ruf in erster Linie ihrem hervorragenden dunklen Vollbier, aber auch andere Sorten wie Zwickel, Pils, Weizen und das ungespundete Bier sind mehr als empfehlenswert.

März und November sind in Huppendorf Bockbierzeit, Weihnachten wird durch ein spezielles Weihnachtsbier gekrönt. Für Interessierte werden Brauereiführungen angeboten.

Brauerei Reichold | Aufseß

Die Gemeinde Aufseß wurde 2001 ins Guinness Buch der Rekorde aufgenommen als die Gemeinde mit der höchsten Brauereidichte je Einwohner (345 Einwohner/Brauerei). Die Brauerei Reichold im Ortsteil Hochstahl ist eine der vier Brauereien, welche dem Ort diese Ehre eingebracht haben. Natürlich könnte keine der Brauereien alleine von den Einheimischen Leben, aber zwei Faktoren sind dafür verantwortlich, dass Besucher aus allen Ecken hierher strömen: die Schönheit der Fränkischen Schweiz und vor allem das hervorragende Bier. Beides wird aufs Beste kombiniert beim beliebten Brauereien(wander)weg rund um Aufseß. Heben Sie sich die Brauerei Reichold am besten als Schlusspunkt Ihrer Wanderung auf. Sie werden hier nicht mehr so schnell weiter wollen, wenn Sie erst einmal das süffige Bier beim Reichold gekostet haben! Aber keine Angst, der Brauereigasthof hat auch sehr schöne und bezahlbare Gästezimmer zu bieten.

Held Bräu | Ahorntal-Oberailsfeld

Im Herzen der Fränkischen Schweiz in Oberailsfeld findet man in idyllischer Umgebung die Held Bräu. Die Brauerei befindet sich bereits seit über 300 Jahren im Besitz der Familie Polster.
Das Bier mit seinem ebenso schlichten wie markanten Label zeichnet sich vor allem durch seinen aromatischen Geschmack aus und ist auch bis weit über die Grenzen der Fränkischen Schweiz hinaus beliebt. Ein schöner Biergarten und eine kleine Gaststube laden ein, fränkische Brotzeiten und typische Spezialitäten zu probieren und mit einem leckeren Bier aus eigener Herstellung zu genießen.
Die ganzjährigen Biersorten der Held Bräu sind Pils, Helles, Dunkles und Weizen. Zu besonderen Anlässen, sprich zur Fastenzeit und zur Adventszeit, braut man aber auch dem Anlass entsprechend einen sehr süffigen Bock.

Brauerei Schlenkerla | Bamberg

Einer der Höhepunkte Bambergs ist für Bierliebhaber weltweit der Besuch der berühmten Brauerei Schlenkerla. Der Name der Brauerei am Fuße des Bamberger Doms geht auf einen ehemaligen Braumeister zurück. Dieser wurde auf Grund seines schwankenden Ganges gemeinhin "das Schlenkerla" genannt. Irgendwann wurde der Name dann auf die 1405 erstmals urkundlich erwähnte Brauerei übertragen und heute ist das Schlenkerla ein Synonym für Bamberger Bier.
Weit über die Grenzen Bambergs hinaus bekannt ist die Brauerei Schlenkerla in erster Linie berühmt für ihr dunkles, schweres Rauchbier. In der Brauereiwirtschaft in der Sandstraße kann dieses mit guter fränkischer Küche oder einem Leberkäs' Brötla vom Metzger um die Ecke probiert werden.
Weniger bekannt ist jedoch die Tatsache, dass hier auch ein hervorragendes Helles und ein Rauchweizen hergestellt werden. Insbesondere das helle Lagerbier der Brauerei ist eine feine Alternative für alle, die einen rauchigen Geschmack zu schätzen wissen, denen aber das dunkle Rauchbier zu schwer ist.
Egal für welche Biersorte das Herz schlägt, Freunde des rauchigen Bieres kommen an der Schlenkerla Brauerei nicht vorbei.

Brauerei Eichhorn | Hallstadt-Dörfleins

Von der ursprünglichen Brauerei „Schwarzer Adler“ ist lediglich das Wappentier erhalten geblieben. Mittlerweile betreibt die Familie Eichhorn die Brauerei und vermarktet die Produkte unter ihrem Namen.
Das Gründungsjahr der Brauerei ist nicht bekannt, jedoch hat man sich beim Bierbrauen fest der Tradition verpflichtet und arbeitet selbstverständlich nach dem Bayerischen Reinheitsgebot von 1516. Kellerbier, Pils, Export und Weizenbier sind im Angebot und man kann diese Biere entweder im gemütlichen Gasthof oder aber im Sommer im schattigen Biergarten genießen.
Beim Besuch des Gasthauses sollte der Gast auch die angebotenen Brotzeiten aus eigener Hausschlachtung probieren.

Brauerei Ott | Oberleinleiter

Am Fuß des Kreuzsteinfelsens, im idyllische Leinleitertal, liegt die Ortschaft Oberleinleiter mit ihrer Brauerei und dem gleichnamigen Gasthof Ott. Als Gründungsjahr wird das Jahr 1678 angegeben. Obwohl die Brauerei der Braumenge nach zu einer der größeren Brauereien der Fränkischen Schweiz gehört, hat die Familie Ott es geschafft, den ursprünglichen Charakter der Brauerei zu bewahren. Die Brauerei verfügt darüber hinaus über einen sehr guten und beliebten Gasthof in dem jeder Gast freundlich empfangen wird. Die Spezialitäten der Küche sind fränkische Hausmannskost aus eigener Hausschlachtung sowie Hähnchen. Anfang März und im November wird die Speisekarte erweitert, wenn die Fischtage begangen werden. Bockbieranstich ist traditionell Mitte/Ende November und dann wird's beim Ott noch voller als sonst.

Brauerei Rothenbach | Aufseß

Aufseß, im Herzen der Fränkischen Schweiz gelegen, hält nach wie vor einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde für die Ortschaft mit den meisten Brauereien pro Einwohner. Insgesamt vier sind es und die Aufsesser Brauerei Rothenbach ist ein würdiger Vertreter davon.
Bereits 1886 braute Johann Rothenbach unter Anleitung eines Franziskanermönchs aus dem nahen Gößweinstein das erste Bier für die eigene Gaststätte und umliegende Gehöfte. Als dann 1953 das neue Sudhaus gebaut wurde, fing man an, das Bier in größerem Stil zu brauen und statt mit dem Pferdefuhrwerk mit dem LKW auszuliefern. Die Brauerei wurde im Laufe der folgende Jahre stückweise erweitert und im Jahr 2010 wurde sogar wieder ein eigener Hopfen-Schaugarten auf dem Brauereigelände angelegt, um dem interessierten Besucher zu veranschaulichen, wie Hopfen angebaut und erzeugt wird.
Mit der Brauerei selber wuchs im Laufe der Zeit auch das Verbreitungsgebiet des Bieres der Aufsesser Brauerei, so dass man das Bier heute fast überall in der Fränkischen Schweiz und zum Teil darüber hinaus finden kann.

Brauerei Sauer | Roßdorf am Forst

1784 gilt als das offizielle Gründungsjahr der Brauerei Sauer in Roßdorf am Forst. Noch immer ist die Brauerei im Familienbesitz und die alte Brautradition wird von Generation zu Generation weitergereicht und erhalten. Neben Pils und Weißbier erfreut sich insbesondere das unfiltrierte Urbräu (Lager) größter Beliebtheit.
In der Nähe der Brauerei befindet sich auch der wunderschöne hauseigene Bierkeller. Unter schattenspendenden Bäumen gelegen gilt dieser über 100 Jahre alte Felsenkeller als einer der schönsten in der Umgebung. Vor nicht allzu langer Zeit wurde hier auch noch das frisch gebraute Bier in Eichenfässern gelagert. Heute werden hier bei schönem Wetter Brotzeiten, Kaffee und Kuchen angeboten und natürlich das gute Roßdorfer Bier.
Nicht nur beim Bier ist Roßdorf eine der ersten Adressen der Region, sondern auch beim Essen im zugehörigen Gasthof. Die „Gambrinusstube“ wurde von der Fachzeitschrift „Der Feinschmecker“ mit dem Prädikat „sehr empfehlenswert“ ausgezeichnet!

Brauerei Trunk | Vierzehnheiligen, Bad Staffelstein

Direkt oberhalb der Basilika Vierzehnheiligen, in schönster Lage in Frankens "Gottesgarten" findet
man die Brauerei Trunk. Seit 1803 braut die Familie Trunk hier das süffige Nothelfer Bier. Nicht wenige Pilger verbinden einen Besuch der Wallfahrtsbasilika mit einem Besuch in der Brauereigaststätte nebenan.
Hier ist für das leibliche Wohl gesorgt mit Brotzeiten aus eigener Schlachtung und frischem Bier.
Insbesondere im Sommer lädt der schöne Biergarten zu einer längeren Einkehr ein. Der dunkle Nothelfer Trunk ist das beliebteste Bier des Hauses, Pils, Lager und Bio-Weisse finden allerdings auch regen Zuspruch.
Stärke wird hier traditionell an Dreikönig und Karfreitag angetrunken, Bockbieranstich ist grundsätzlich im November.

Brauerei Wagner | Merkendorf

Die Ursprünge der Brauerei in Merkendorf können bis ins Jahr 1797 zurück verfolgt werden. Die Brauerei wurde schon immer in Zusammenhang mit einer Gastwirtschaft und einem Krämerladen erwähnt, so dass diese wohl getrost in mehr als einer Hinsicht immer als kulturelles Zentrum Merkendorfs betrachtet werden kann. Wagner Biere sind in der Region Bamberg sehr verbreitet und beliebt für ihre Bekömmlichkeit. Das Sortiment umfasst Pils, Märzen, Festbier, ungespundetes Lagerbier, Dunkles und Weißbier. Die Brauereigaststätte bietet neben Braten nach Großmutters Art auch fränkische Brotzeit im eigenen Biergarten hinter der Brauerei an.Bockbieranstich ist am Freitag vor Buß- und Bettag. Es werden ein helles und ein dunkles Bockbier angeboten und die Bockbiersaison erstreckt sich über November und Dezember.

Brauerei Zehendner | Mönchsambach

Die Brauerei in Mönchsambach befindet sich seit 1939 im Besitz der Familie Zehendner. Jedoch wird bereits seit 1899 im kleinen Dorf im Steigerwald Bier gebraut.
Im Familienbetrieb werden 3-4 mal pro Woche Export, Lager und Weizenbier gebraut, was ein Beleg für die Beliebtheit des Bieres ist und garantiert, dass das Bier immer braufrisch in die Krüge und Flaschen kommt. Zusätzlich gibt es jedes Jahr einen Maibock und einen Weihnachtsbock, echte Highlights im Bierkalender in der Region.
Wer sich das leckere Bier vom Fass gönnen will, aber einen langen Nachhauseweg scheut, kann sich das Bier auch im Fass nach Hause holen, angeboten werden Fassgrößen ab 15 Liter.
Allen anderen sei ein Besuch in Mönchsambach ans Herz gelegt. Im eigenen Gasthaus und wunderschönen Biergarten im Brauereihof werden Export vom Fass angeboten sowie Hausmacherbrotzeiten aus eigener Schlachtung, Sülze und Gerupfter.
Dem Einen oder Anderen fällt es schwer, sich wieder auf den Heimweg zu machen, hat man es sich einmal unter den Bäumen im Hof gemütlich gemacht.

Privatbrauerei Beck | Trabelsdorf

Trabelsdorf, im schönen Aurachtal gelegen, ist die Heimat der Privatbrauerei Beck. Die Brauerei befindet sich seit Ende des 19. Jahrhunderts im Familienbesitz und wird auch heute noch erfolgreich von der Familie Beck betrieben.
Direkt an die Brauerei angeschlossen, befindet sich der gemütliche Brauereigasthof mit kleinem Biergarten direkt vor der Tür.
Eine echte Besonderheit in der Region Bamberg ist die erste Zoigl-Stube desLandkreises. Das Zoigl ist ein untergäriges, unfiltriertes Bier. Traditionell eine Oberpfälzer Spezialität erfreut sich dieses
Bier in letzter Zeit auch außerhalb dieser Region großer Beliebtheit. Beck-Bräu hat diese Tradition übernommen und nun wird jede Woche hier in die Zoigl-Stube eingeladen. Auf Grund des großen
Andrangs empfiehlt sich für diesen Anlass allerdings eine Reservierung.
Abgesehen vom Zoigl werden noch viele andere Sorten angeboten, unter anderem Pils, Lagerbier, Kellerbier und Weizen.
Beim Beck-Bräu kann man sowohl Brauerei- und Brennereiführungen organisieren, als auch Bierproben genießen, alles auf Anfrage.

Schlossbrauerei Reckendorf Georg Dirauf | Reckendorf

Die Schlossbrauerei Reckendorf Georg Dirauf befindet sich auf dem Grund des alten Reckendorfer Schlosses. Mindestens seit 1597, möglicherweise jedoch schon länger, war das Schlossanwesen mit einer Schank- und Braugerechtigkeit ausgestattet, die seit dieser Zeit ununterbrochen ausgeübt worden ist. Nachdem das Wasserschloss über die Jahrhunderte immer weiter verfiel, trug man es im 19. Jahrhundert schließlich ganz ab. Lediglich die Brauerei und die anschließende Gastwirtschaft blieben erhalten. Der Reckendorfer Georg Dirauf pachtete ab 1930 das Anwesen und erwarb es schließlich 1952 komplett. Heute führt sein Enkel Dominik Eichhorn die Geschicke der Brauerei. Im Kalender sind die Termine für den Henrici Bock (ab Oktober) und das Weißbierfest (2. Sa im Juni) festzuhalten. Zu diesen Anlässen ist ein Besuch der Brauerei noch lohnender. Brauereiführungen sind auf Anfrage möglich.